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Sep

Wer Arthrose hat sollte Borreliose ausschließen

categories Gesundheitsvorsorge    

Bei Gelenkschmerzen muss regelmäßig eine Arthrose, oder eine Borreliose als möglicher Auslöser betrachtet werden. Sehr wichtig ist es, eine Zecke unbedingt vollständig zu entfernen. Da das Infektionsrisiko für Borrelien etwa 5 % beträgt, und die Borreliose in Folge dessen auftreten kann. Eine Arthrose hat diese Begleiterscheinungen nicht. Man sollte sorgfältig beobachten, ob an der Stichstelle nach einigen Tagen eine auffällige Rötung entsteht.
Bei Verdacht auf Borreliose sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden. Allerdings ist gerade eine Rötung, die sofort nach dem Stich entsteht für eine Borreliose nicht wirklich relevant. Die Zecke kann mittels PCR auf Borrelien-Erreger untersucht werden. Ist dieser Wert negativ ist eine Borreliose des Patienten ausgeschlossen.
Wer einen Zeckenbiss definitv hatte, wird auch die Krankheit Borreliose schon einmal gehört haben. Diese bakterielle Erkrankung erfolgt anders als bei der Arthrose in der Regel durch Zecken, manchmal auch durch Mücken. Die Tücke der Borreliose ist ihr Krankheitsverlauf, der in den Symptomen der Arthrose ähnelt, jedoch erst wenn Beschwerden auftreten, die doch in kein anderes Krankheitsbild passen, kommt der Verdacht auf es könne sichum Borreliose handeln. Bei einer Arthrose hingegen spüren die Betroffenen schon früh, dass etwas mit ihren Knochen nicht stimmt.
Wer eine Arthrose diagnostiziert, sollte eine Borreliose unbedingt ausschließen, da die Symptome einer Arthrose ja ähnlich sein können. Der Begriff Arthrose bedeutet übersetzt lediglich Gelenkerkrankung. Medizinisch ist die Arthrose allerdings definiert als ein Knorpelabrieb der Gelenke des Körpers, der mit den Alterungsprozessen einhergehen kann. Dieser Knorpelabrieb kann unglücklicherweise schleichend erfolgen (latente Arthrose) oder auch in eine schmerzhafte Erkrankung übergehen (aktivierte Arthrose).

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