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4 Aug |
Abnehmen durch Operation Altersvorsorge
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Mein ganzes Leben lang schon wollte ich unbedingt abnehmen– völlig vergeblich. Dabei kann man mir wirklich keine mangelnde Disziplin vorwerfen. Mein Wille zum Abnehmen war wirklich immer sehr stark. Man hört ja immer wieder, dass Übergewichtige, die abnehmen möchten, zwar tagsüber Diät halten, sich abends vorm Fernseher aber wieder Chips und Schokolade genehmigen. Und dass zum Abnehmen auch Sport dazugehört, wollen viele auch nicht hören. So wird es mit dem Abnehmen natürlich nie klappen. Mir ist das schon lange klar. Weil es mir mit dem Abnehmen wirklich ernst ist, habe ich an speziellen Fitnessprogrammen teilgenommen und meine Ernährungkomplett umgestellt. Als meine Ärztin mir dann jedoch krankhafte Adipositas diagnostizierte, wurde mir klar, dass ich auf dem herkömmlichen Wege gar nicht abnehmen konnte. Meine einzige Chance zum Abnehmen ist eine Operation. Meine Ärztin hat mir zu einem Magenband geraten, das den Magen faktisch verkleinert. Sie hat mir sehr genau erklärt, wie so eine Operation durchgeführt wird – nämlich mittels einer Bauchspiegelung. Eine Bauchspiegelung ermöglicht den Ärzten, in die Bauchhöhle einzusehen. Während einer OP ermöglicht die Bauchspiegelung einen guten Zugriff auf alle Organe. Zunächst einmal war ich ein wenig erschrocken, als ich die Details über die Bauchspiegelung erfuhr. Bei einer Bauchspiegelung wird nämlich die Bauchhöhle mit Gas „aufgeblasen“ – für mich hört sich das grausig an. Doch diesem Verfahren bei der Bauchspiegelung ist es zu verdanken, dass die Ärzte keine großen Schnitte machen müssen. Weil durch das Gas bei der Bauchspiegelung ein „Operationsraum“ in der Bauchhöhle entsteht, können die Ärzte mit winzigen Spezialgeräten direkt an die Organe herankommen. Dank der Bauchspiegelung werden Eingriffe wie die Magenband-OP wesentlich harmloser und bewahren auch vor großen Narben. Ich werde jedenfalls meine Angst vor der Bauchspiegelung überwinden und hoffe, dass ich mit dem Magenband bald wirklich abnehmen kann.




